unser Leistungskatalog

Allgemeine Behandlungen


Reflexzonenmassagen:

  • Bindegewegsmassage

Die Bindegewebsmassage (auch subkutane Reflextherapie (SRT) genannt) wurde 1929 von Elisabeth Dicke begründet. Es handelt sich um eine alternativmedizinische Massage, die auf dem naturwissenschaftlichen Erkenntnissen basiert. Es werden hierbei Haut-, Unterhaut und Faszientechnik zur Behandlung der Bindegewebszonen eingesetzt. Über sogenannte Reflexbogen wird dabei eine nervös-reflektorische Reaktion auf innere Organe, den Bewegungsapparat und die Haut ausgelöst.

Während der Behandlung sollte der Patient ein helles, klares Schneidegefühl in dem behandelten Gewebsbereich verspüren. Dabei gilt: je höher die Gewebsspannung, desto größer das Schneidegefühl. Des Weiteren kommt es zu einer temporären Quaddelbildung.

Die Bindegewebsmassage wird hauptsächlich eingesetzt, um spinale und periphere Gelenkfunktionsstörungen,

    • Arthrose und rheumatische Erkrankungen,

    • Nervenwurzelschmerzen,

    • Ischialgien und Neuralgien,

    • Atemwegserkrankungen,

    • Erkrankungen der Verdauungsorgane,

    • Erkrankungen im urogenitalen Bereich,

    • Funktionelle arterielle Durchblutungsstörungen,

    • Arteriosklerose,

    • Migräne,

    • Postthrombotisches Syndrom,

    • Paresen,

    • Spastiken,

    • Morbus Sudeck

    • und Stress zu behandeln.

Diese Behandlung sollte nicht durchgeführt werden bei:

    • Akute Entzündungen

    • Akuter Asthmaanfall

    • Herzerkrankungen

    • Tumore

    • Akutes Fieber

    • Akute Verletzungen (z.B. Rupturen)

    • Myosis

    • Akute Thrombosen

    • offene Wunden



  • Segmentmassage

Ist eine Sonderform der Bindegewebsmassage, bei der einzelne Körpersegmente mit Haut-, Unterhaut- oder Faszientechnik bearbeitet werden. Diese Griffe werden vom Patienten als helles Schneidegefühl wahrgenommen. Die lokale Reaktion besteht aus einer Mehrdurchblutung des Gewebes.


Massagetherapien:

  • klassische Massage

Dient zur mechanischen Beeinflussung von Haut, Bindegewebe und Muskulatur durch Dehnungs-, Zug- und Druckreiz. Die Wirkung der Massage erstreckt sich von der behandelten Stelle des Körpers über den gesamten Organismus und schließt auch die Psyche mit ein. Die verschiedenen Formen der Massage versuchen auf zwei unterschiedliche Arten eine Heilung oder Linderung beim Patienten zu erlangen. Die klassische Methode ist die Behandlung der Haut und der Muskulatur an der Stelle, die massiert wird.

  • Extensionsmassage

Dient der mechanischen Beeinflussung der Gelenk, zum Beispiel der Kopfgelenke. Durch spezielle Griff- und Massagetechnik erzeugt der Therapeut einen sanften Zug auf die Wirbelsäule und/oder Gelenke. Dadurch können kleinere Blockaden gelöst und eine Durchblutungsförderung im entsprechenden Gebiet erzielt werden.

  • Zentrifugalmassage

Die Zentrifugalmassage ist eine alternative Methode zur Behandlung von Schulter-Arm-Problematiken. Sie beinhaltet Elemente der Manuellen Therapie (wie Traktionen), der Klassischen Massagetherapie und passive Elemente der Krankengymnastik miteinander. Die Griffrichtung der Massage ist nicht zentripedal, sondern zentrifugal ausgerichtet. Ein weiteres Spezifikum ist die Arbeit mit Wasser und Seife als Gleitmittel.

  • Fußreflexzonen- und Breuss Massage

Die Reflexzonenmassage ist eine Behandlungsform, die in ihrer therapeutischen Ausprägung zu den alternativmedizinischen Behandlungsverfahren gezählt wird und die auch in der Wellnessbranche eingesetzt wird. Sie findet Anwendung in der Schmerztherapie und bei Durchblutungsstörungen. Sie dient als Ergänzung von physiotherapeutischen Anwendungen und unterstützt die Verbesserung des Wohlgefühls. Es sind Massagen, bei denen drucksensible Zonen zur Befunderhebung und durch mechanische oder andere Reizung stimuliert werden.

Die Breußmassage soll Menschen mit Rückenproblemen helfen. Es handelt sich um eine energetische Massage des Rückens entlang der Wirbelsäule unter besonderer Berücksichtigung der Meridiane mit Johanniskraut-Öl und abschließender Auflage einer Schicht Seidenpapier. Es soll zu einer Streckung der Wirbelsäule kommen, die den Bandscheiben mehr Raum verschaffen und sie zu einer Regeneration anregen. Außerdem wirkt das Johanniskraut-Öl beruhigend auf die Nerven. Diese Massage wird sanft, langsam und mit relativ wenig Druck ausgeführt und führt zu einer ungewöhnlich tiefen und sofortigen Entspannung. Die Breußmassage kann zusätzlich zur Anwendung der Dorn-Therapie oder bei empfindsamen Personen sowie bei Bandscheibenschäden alternativ zur Dorn-Methode eingesetzt werden.

  • Narbenmassage

Eine Narbenmassage kann in verschiedenen Fällen hilfreich sein, um die äußerlichen und inneren Spuren von Verletzungen oder Operationen zu bessern. Hierbei wird mit verschiedenen Hilfsmitteln das Narbengewebe stimuliert und Verklebungen gelöst.

  • Schröpfmassage

Hierbei werden spezielle Silikongläser, die auf die Haut gesetzt und ein Unterdruck erzeugt. Anschließend werden die Gläser über den eingeölten Rücken bewegt. Seit Jahrhunderten hilft das Naturheilverfahren Menschen beim Entspannen und entgiftet zeitgleich den Körper. Bei der Massage an betroffenen Stellen Verspannungen gelöst, sowie die Durchblutung und der Lymphfluss angeregt werden. Zusätzlich sollen durch das Schröpfen auf speziellen Energiepunkten auch positive Auswirkungen auf innere Organe hervorgerufen werden.

  • Honigmassage

Eine Massage mit Honig ist wohltuend für den Körper und zaubert gleichzeitig eine samtig-zarte Haut. Deshalb kommt diese Massage häufig bei der Narbenbehandlung zum Einsatz. Neben der pflegenden Wirkung, wird durch spezielle Grifftechnik eine Tiefendurchblutung und – Behandlung erzielt.

  • Hot-Stone-Massage

Die Warmsteinmassage ist eine Form der Massage, die der speziell geformte Steine erhitzt werden und einen zusätzlichen Reiz bieten. Bei der Behandlung werden erwärmte Steine auf den Körper gelegt. Mit weiteren Steinen wird aktiv gearbeitet und der Patient wird mit diesen Steinen massiert. Neben den Wirkungen der Massage selbst und der muskelentspannenden Wirkung der Wärme wirkt besonders der bewusst eingesetzte Gegensatz von Wärme und Kälte auf das vegetative Nervensystem. Diese Massage kann mit verschiedenen ätherischen Ölen zusätzlich positiv auf das Wohlbefinden wirken.

  • Babymassage

Die Babymassage trägt zur Entspannung und zur Entwicklung des Empfindungsvermögens bei, hilft gegen Blähungen und Unruhe. Zielgruppe sind vor allem Säuglinge im Alter zwischen vier und sechs Wochen und sechs Monaten, aber auch Kleinkinder bis zum Alter von etwa zwei Jahren. Eine Babymassage ist ein sanftes, rhythmisches Streicheln Ihrer Hände über den Körpers Ihres Babys. Sie können auch zärtlich die Fuß- und Handgelenke, die Finger und Zehen Ihres Babys massieren.

  • „Thors“ Hammer

Mittels eines speziell angefertigten Massagegerätes kann sanft in stark schmerzhaften Gebieten gearbeitet werden, ohne das vegetative Nervensystem zu sehr zu beanspruchen. Durch die dauerhafte Vibration verteilt sich die Kraft der Behandlung und mit speziell eingesetzten Aufsätzen kann in der Tiefe schmerzfrei gearbeitet werden. Findet häufig Einsatz in der Faszien- und Triggerpunkttherapie.

Krankengymnastik:

  • Gleichgewichts- und Kreislauftraining

  • Krankengymnastik auf neurophysiologischer Grundlage

  • Beckenboden- und Wirbelsäulen- und Atemgymnastik

  • Rücken- und Gangschule sowie Haltungsturnen

  • Behandlungen bei akuten und chronischen Beschwerden des Bewegungsapparates

  • nach Frakturen (Knochenbrüche), Verstauchungen und Zerrungen

  • nach Schlaganfällen und Lähmungserkrankungen

  • Elemente aus der manuellen Therapie

  • manuelle Extensions- und Traktionsbehandlungen

  • Gelenkmobilisation und Kontrakturbehandlung

  • verschiedene Entspannungstechniken



Spezialbehandlungen

  • manuelle Therapie (MT)

Die Manuelle Therapie ist ein Behandlungsansatz, bei dem Funktionsstörungen des Bewegungsapparates untersucht und behandelt werden. Grundlage der Manuellen Therapie sind spezielle Handgriff- und Mobilisationstechniken, bei denen Schmerzen gelindert und Bewegungsstörungen beseitigt werden. Physiotherapeuten untersuchen dabei die Gelenkmechanik, die Muskelfunktion sowie die Koordination der Bewegungen, bevor ein individueller Behandlungsplan festgelegt wird.

Die Manuelle Therapie bedient sich sowohl passiver Techniken als auch aktiver Übungen Zum einen werden blockierte oder eingeschränkte Gelenke von geschulten Physiotherapeuten mithilfe sanfter Techniken mobilisiert, zum anderen können durch individuelle Übungen instabile Gelenke stabilisiert werden. Ziel des Behandlungskonzeptes: Wiederherstellung des Zusammenspieles zwischen Gelenken, Muskeln und Nerven.

  • manuelle Lymphdrainage (MLD)

Die manuelle Lymphdrainage (ML od. MLD) ist eine Form der physikalischen Therapien und Bestandteil der Komplexen Entstauungstherapie (KPE) der Lymphtherapie. Ihre Anwendungsgebiete sind breit gefächert. Sie dient vor allem als Ödem- und Entstauungstherapie ödematöser Körperregionen, wie Körperstamm und Extremitäten (Arme und Beine), welche nach Traumata oder Operationen entstehen können. Besonders häufig wird diese Therapie nach einer Tumorbehandlung bzw. Lymphknotenentfernung verschrieben.

  • Atemtherapie

Die Atemtherapie befasst sich mit den Krankheiten und Funktionsstörungen von Lunge und Stimmapparat. Sie arbeitet sowohl prophylaktisch als auch nachbehandelnd. Die Atemtherapie hat als hauptsächlich folgende Ziele:

  • Pneumonieprophylaxe (durch ausreichender Belüftung der Lunge insbesondere der unteren Lungenabschnitte, welche durch das lange Liegen im Krankenhaus gefährdet sind)

  • Sekretlösung und – Transport mittels autogener Drainage, sowie Drainage-Dehnlagerung

  • Atemerleichternde Körperstellungen und Lungenbremse

  • Stabilisierung/Aufbau eines stabilen Bronchialsystems, insbesondere bei obstruktiven Erkrankungen (Chronische Bronchitis, COPDAsthma bronchiale, Mukoviszidose usw.)

Auch das Atemtraining ist Teil der Atemtherapie. Man versteht darunter verschiedene Übungen zur Verbesserung der Lungenkapazität. Hierzu wird vor allem die Brustmuskulatur gestärkt und Techniken zur vermehrten Bauchatmung geübt.

Eine effektive Atemtherapie soll zum Abbau atemhemmender Widerstände, Abbau von Fehlatembewegungsformen, zur Sekretlösung, zur Ventilationssteigerung, zur Kräftigung der Atemmuskulatur und zu einer allgemeinen Leistungssteigerung beitragen.

  • reflektorische Atemtherapie

Die Reflektorische Atemtherapie ist eine ganzheitliche neurophysiologische Behandlungsmethode.

Die Atmung ist direkt oder indirekt mit allen Körperregionen und -Funktionen verbunden.  Die physiologische Atmung ist unwillkürlich und wird  über unterschiedliche Mechanismen gesteuert. Dies sind Hormone, Körpertemperatur,  Thermosensoren (Haut), Nozizeptoren, Dehnungssensoren, Irritantsensoren, Mechanosensoren, Chemosensoren sowie extrazelluläre Strukturen, z. B. Lymphe.

Sie zielt darauf ab, Störungen und/oder Erkrankungen ganzheitlich zu behandeln und zu regulieren. Dazu werden die vorhandenen Steuerungsmechanismen genutzt. Über die oben genannten Sensoren wird durch gezielte Reize die physiologische unwillkürliche Atmung ausgelöst, aktiviert und reguliert.

Bei dem  ganzheitlichen Konzept wird an bzw. in allen vorhandenen Strukturen des Körpers gearbeitet. Das im Körper bestehende Netzwerk mit den horizontalen segmentalen Verbindungen, wie Haut, Faszien, Muskeln, Sehnen-Band-Apparat, Knochen, Nervensystemen, Organe als auch vertikalen Verbindungen, wie Bindegewebe (Faszien), Meridiane, Akupunkturpunkte (Körper, Ohr, Schädel, Hand und Fuß), Fuß- und Handreflexzonen

>>> Einsatzgebiete: - Neonatologie und Pädiatrie

- Erkrankungen des Bewegungsapparates

- Schmerztherapie, Intensiv- und Palliativmedizin

- onkologische Erkrankungen

- Atemwegserkrankungen, Störungen des Atmungssystems

- Neurologische Erkrankungen

- Psychische Erkrankungen

 

  • Feldenkraismethode

Die Feldenkrais-Methode ist ein körperorientiertes, pädagogisches Verfahren, bei welchem sich durch die Schulung der kinästhetischen und propriozeptiven Selbstwahrnehmung grundlegende menschliche Funktionen verbessern und Schmerzen reduzieren lassen. Dadurch empfinden Patienten Bewegungen als leichter und angenehmer. Dabei orientiert sich die Feldenkrais-Methode am so genannten „organischen Lernen“ wie es in der Entwicklung vom Baby zum Kleinkind stattfindet.

Die Methode basiert auf Judo, sowie auf Erkenntnissen der manuellen Medizin. Im Mittelpunkt stehen Bewegungsmuster, die den Lebensalltag eines Menschen prägen, und die Möglichkeiten, diese angemessen zu variieren. Sie soll den Menschen befähigen, über die Wahrnehmung von Bewegungsabläufen seine Bewusstheit zu erweitern und größere sensomotorische Differenziertheit zu erlangen. Nachteilige Bewegungsmuster sollen gelöst und neue Bewegungsalternativen aufgezeigt werden. Auf diese Weise soll er schließlich besser erkennen und verstehen können, wie er sich selbst wahrnimmt und im täglichen Leben organisiert. Beschwerden werden zu entsprechenden Bewegungsmustern zurückverfolgt und Defizite möglichst durch andere, neu erkannte Bewegungsmöglichkeiten überbrückt. Indem sich der Lernende über das eigene Tun bewusst wird, entsteht neue Beweglichkeit für Körper und Geist.

Die Methode findet insbesondere zur Wiedererlangung der vollen Mobilität nach Verletzungen in der Rehabilitation und beim Abbau von fehlhaltungsbedingten Schmerzen Anwendung. Ihrem Konzept nach können jedoch Menschen in den unterschiedlichsten Lebenssituationen von ihren Möglichkeiten profitieren. Sie soll geistige und körperliche Frische bis ins hohe Alter erhalten helfen. Auch kann sie beispielsweise für Musiker, Tänzer, Sportler und andere an Bewegung Interessierte von Nutzen sein.

  • funktionelle Bewegungslehre (FBL)

Die FBL lehrt, das Bewegungssystem und das Bewegungsverhalten des Menschen von außen zu betrachten, Auffälligkeiten zu erkennen, zu beurteilen und zu interpretieren. Das Konzept erlaubt eine präzise Beobachtung anhand von definierten Beobachtungskriterien, die sich auf alle Gelenke des Körpers, auf statische Positionen und auf kinematische Ketten anwenden lassen.

Die in der FBL angewandten Beobachtungsverfahren liefern beispielsweise Daten über die Harmonie einer Bewegung, die Koordination den Rhythmus und das Bewegungsausmaß. Sie schließen die Fähigkeit ein, räumliche und zeitliche Qualitäten der Bewegung intuitiv zu erfassen. In der Therapie werden durch Entlastungsstellungen und mobilisierende Massagen Schmerzen genommen. Durch hub freie Mobilisation werden Bewegungseinschränkungen reduziert. Mit gezielten und individuell angepassten Übungen entwickelt sich allmählich wieder eine Ökonomisierung der Bewegungsabläufe.

  • funktionelle Gangschule und – Trainingstherapie

In der funktionellen Trainingstherapie werden alltagsnahe Bewegungsabläufe geschult und gestärkt. Dadurch kann eine Stabilisierung der Gelenke, eine verbesserte neuromuskuläre Ansteuerung durch das zentrale Nervensystem sowie die Verbesserung von Schnelligkeit und Ausdauer erreicht werden. Schwerpunkte dieser Trainingsform sind alle Maßnahmen, die zur Verbesserung der Propriozeption führen. Trainiert wird unter biomechanischen und physiologischen Gesetzmäßigkeiten mit diversen Trainingsmitteln. Zusätzlich soll das Training die Heilung und Belastbarkeit verletzter Strukturen unterstützen und die Funktionalität nicht betroffener Strukturen erhalten.


  • Gelenkoptimierung

Basierend auf den Grundlagen der funktionellen Bewegungslehre handelt es sich um speziell entwickelte Übungen zur Optimierung der Gelenkstellung. Bei sogenannten Gelenkfehlstellungen handelt es sich um erworbene Krankheitsbilder, die beispielsweise nach längerer Ruhigstellung, schmerzbedingten Schonungen, aber auch bei muskulären Dysbalancen zu Gelenkfunktionsstörung führen können.

  • Triggerpunktbehandlung

Die Triggerpunkt Therapie hat als Ziel die Beseitigung von Schmerzen sogenannter myofaszialer Triggerpunkte. Diese sind lokal begrenzte Muskelverhärtungen in der Skelettmuskulatur, die lokal druckempfindlich sind und von denen übertragene Schmerzen ausgehen können. Rund 80 bis 90 % der Schmerzsyndrome sind auf derartige Muskulatur Verhärtungen zurückzuführen.

So sind myofasziale Triggerpunkte im Schulterheber-Muskel (Musculus levator Scapulae) und im Trapezmuskel (M. trapezius), die Schmerzen im Nacken und Hinterkopf/Schläfenbereich auslösen (triggern) können, auch in den meisten Fällen der Auslöser für jene Schmerzbilder. Die therapeutischen Möglichkeiten richten sich hauptsächlich auf die gezielte Reduktion (Deaktivierung) der permanent kontrahierten Muskelfasern sowie die anschließende nachhaltige Prophylaxe dieser durch ungünstige Arbeitshaltung oder mangelhaften Trainingszustand dauerhaft verkürzten oder fehlbeanspruchten Muskeln.

  • Taping/Tapeverband sowie kinesiologisch - reflektorisches Tapen

 

Bei einem Tape handelt es sich um ein selbstklebendes, therapeutisches „Pflaster“ aus einem textilen Material, auf das ein Polyacrylatkleber aufgebracht ist. Unter Anwendung spezieller, unterschiedlicher Techniken („Taping“) wird dieses Tape auf die Haut aufgebracht und soll dort unterschiedliche Wirkungen erzielen.

Bei einem Tapeverband werden ausschließlich nicht dehnbare Tapes und selbstklebende Binden verwendet. Ziel ist die Fixierung gefährdeter Gelenke. Zum Beispiel werden im Hand- und Volleyballsport verschiedene Fingergelenke stabilisiert, um Verletzungen vorzubeugen.

Bei einem kinesiologischen Tape handelt es sich um ein flexibles Tape, welches direkt auf der Haut aufgebracht wird. Es kann bis zu 8 Tagen am Wirkungsort verbleiben. Durch verschiedene Klebetechnik können unterschiedliche Wirkungsweisen erreicht werden. Das sagenannte Lymphtape unterstützt beispielsweise dem Lymphfluss, sowie den Abtransport von Hämatomen. Das Funktionstape hingegen soll die Funktion eines bestimmten Muskels führen. Zusätzlich können auch Schmerztapes, Triggerpunkttapes und Skoliosetapes auf den Körper geklebt werden.

  • Migränebehandlung

Die spezielle Migränemassage ist eine sanfte und wohltuende auf die Bedürfnisse migränegeplagter Patienten abgestimmte Behandlung. Die Massage ist eine Stimulationsform bei Schmerzzuständen im Kopfbereich. Dabei handelt es sich meist um beruhigende lokale Massagen im Stirnbereich oder an sogenannten energetischen Punkten auf der Haut. Sie liegt der Entdeckung zugrunde, dass sich Kopfschmerzen und Migränebeschwerden in den meisten Fällen auf der körperlichen Ebene lokalisieren lassen und sich deshalb auch auf der körperlich-anatomischen Ebene positiv beeinflussen lassen können. Durch gezielte Massagegriffe an Kopf, Gesicht, Rücken und Schulter ermöglichen wir unseren Patienten dadurch Erleichterung.

  • Schulterbehandlung

Physiotherapeutische Techniken zur Weichteil- und Gelenkmobilisation sowie Kräftigungs- und Koordinationsschulung in der Frühphase bis zur intensiven Belastungsphase. Behandlung der periartikulären Strukturen, Gelenk- und Nervenmobilisation z.B. bei Frozen Shoulder, Impingmentsyndrom



  • Therapie nach Dr. Terrier

Manipulativmassage oder „Mobilisierende Weichteiltechnik für Gelenke und Wirbelsäule" ist eine Reflextherapie im Konzept der manuellen Therapie. Bei dieser gezielten Tiefenmassage der Weichteilstrukturen mit kurzen Quer- und Längsfriktionen verbunden mit faszialen Griffen werden simultan im schmerzfreien Bewegungsausmaß die Gelenke mobilisiert.

Dabei entsteht eine hochwirksame komplexe Therapie zur Behandlung von neuro-arthro- muskulärer Dysfunktionen. Die vielfältigen Druck- und Dehnreize sprechen das System der Propriozeptoren/Mechanorezeptoren in Muskel, Sehne und Gelenk an. Die Manipulativmassage wirkt sofort schmerzdämpfend, harmonisiert den Tonus der gelenkeigenen Muskulatur, beseitigt lokale, vegetative Störungen und fördert die Fazilitierung eines physiologischen Bewegungsmusters.

  • Kiefergelenksbehandlung

Bei der CMD (craniomandibuläre Dysfunktion) handelt es sich um eine Fehlregulationen der Muskel- oder Gelenkfunktion der Kiefergelenke. Ein gestörtes Zusammenspiel der Zähne von Ober- und Unterkiefer führt zu einer fehlerhaften Bisslage, wobei durch die unphysiologische Lage der Kiefergelenke Druck auf die umliegende Muskulatur ausgeübt wird. Diese unnatürliche Beanspruchung und Belastung kann auf Dauer zu Verspannungen und Schmerzen führen, die durch die zentrale Stellung des Kiefergelenkes in der Körperstatik in nahezu allen Bereichen des Körpers auftreten können.


Mögliche CMD-Symptome sind:


Unklare Ohren-/Gesichts-/Zahnschmerzen, eingeschränkte Mundöffnung
Kopfschmerzen/Schwindel
Nacken- und Schulterschmerzen
Tinnitus (Ohrgeräusche)
Bruxismus (Zähneknirschen)



  • Behandlung bei Kiss-Syndrom

KiSS ist die Abkürzung für Kopfgelenk-induzierte Symmetrie-Störung.

Bei dem KISS-Syndrom handelt es sich vor allem um Störungen der Körperhaltung im Säuglings- und Kleinkindalter (z.B. fehlendes zur Seite drehen, fehlende Bauchlage) oder verschiedene Verhaltensstörungen (z.B. dauerhaft schreiende Kinder = „Schreikind“).

Ursache für die Fehlstellung der Halswirbelsäule können geburtstraumatische Ereignisse sowie die Belastung der Halswirbelsäule bei der Geburt (zu langes verweilen im Geburtskanal, aber auch schnelle Geburten wie zum Bsp. „Sturzgeburt“ oder Kaiserschnitt) sein. Auch Unfälle in den ersten Lebensmonaten, etwa ein Fall vom Wickeltisch, kann zu einer solchen Fehlstellung führen.



  • Dorn-Methode

Das moderne Leben führt zu Bewegungsmangel, Fehlbelastungen und letztlich zu Fehlstellungen der Wirbelsäule und des Beckens. Dies ist Ursache der meisten Rückenprobleme, aber auch zahlreicher anderer Beschwerden. Fast jeder Mensch leidet unter einem „Beckenschiefstand“, der ursächlich auf eine Fehlstellung in einem oder mehreren Beingelenken zurückzuführt.

Die Dorn-Therapie behandelt funktionelle Beinlängendifferenzen  und Wirbel, die sich nicht in ihrer normalen Position befinden. Durch leichten Druck des Therapeuten und gleichzeitige Bewegungen des Patienten kann der Wirbel in die richtige Position zurück gebracht werden.

Da aus jedem Wirbel ein Nervenpaar austritt, das im gleichen Körpersegment liegende Organ- und Gewebsbereiche versorgt, können gleichzeitig positive Wirkungen auf diese Bereiche erzielt werden. Zum Beispiel die Versorgung der Atmungsorgane. Eine Wirbelkorrektur im Bereich der Brustwirbelsäule kann die Normalisierung einer gestörten Atemfunktion, wie z. B. Asthma oder Bronchitis bewirken. Auch können Probleme im Atmungsbereich auf eine Fehlstellung des dritten Brustwirbels zurückzuführen.



Zusatzbehandlungen

Wir bieten Ihnen folgende Zusatzbehandlungen mit Hilfe von medizinischen Geräten an.

  • Reizstromtherapie

  • Schmerztherapie

  • Durchblutungsförderung

  • Mobilisation

  • Iontophorese

  • Ultraschalltherapie

  • Simultantherapie

  • Rotlichttherapie


Prophylaxe am Arbeitsplatz

Sie sind Firmeninhaber und möchten Ihren Mitarbeitern etwas Besonderes bieten!

Dann lassen Sie sich doch am Arbeitsplatz behandeln.


Steigende Anforderungen im Arbeitsalltag, Belastung durch überwiegende Arbeiten am PC und sitzende Tätigkeiten führen häufig zu Beschwerden des Rückens, und der Schultermuskulatur. Deshalb kommen wir in Ihren Betrieb und führen vor Ort Behandlungen durch, machen Massagen, zeigen für den arbeitsalltag praktikable Lockerungsübungen und geben Ihnen Tipps zur optimalen Körperhaltung.


Wir bieten Ihnen:

  • Behandlungen zur Vorbeugung von Haltungsschäden

  • Massagen der Schulter - Nacken - Muskulatur

  • Fußmassagen bei stehenden Tätigkeiten

  • Rückenschule in Gruppentherapie

Was benötigen wir:

  • Sie stellen uns lediglich einen Raum zur Verfügung.

  • Alle Arbeitsmaterialien (Massageliege, wahlweise Massagestuhl, diverse Öle, etc.) werden von unseren Physiotherapeuten mitgebracht.



Lassen Sie sich in unserem

Wellness-Bereich

verwöhnen!

Geniessen Sie :

* Fußreflexzonenmassagen *

* Entspannungsmassagen mit Musik *

* Massagen mit hochwertigen und pflegenden Ölen *

* Fango Anwendungen *