reflektorische Atemtherapie

Die Reflektorische Atemtherapie ist eine ganzheitliche neurophysiologische Behandlungsmethode.

Die Atmung ist direkt oder indirekt mit allen Körperregionen und -Funktionen verbunden.  Die physiologische Atmung ist unwillkürlich und wird  über unterschiedliche Mechanismen gesteuert. Dies sind Hormone, Körpertemperatur,  Thermosensoren (Haut), Nozizeptoren, Dehnungssensoren, Irritantsensoren, Mechanosensoren, Chemosensoren sowie extrazelluläre Strukturen, z. B. Lymphe.

Sie zielt darauf ab, Störungen und/oder Erkrankungen ganzheitlich zu behandeln und zu regulieren. Dazu werden die vorhandenen Steuerungsmechanismen genutzt. Über die oben genannten Sensoren wird durch gezielte Reize die physiologische unwillkürliche Atmung ausgelöst, aktiviert und reguliert.

Bei dem  ganzheitlichen Konzept wird an bzw. in allen vorhandenen Strukturen des Körpers gearbeitet. Das im Körper bestehende Netzwerk mit den horizontalen segmentalen Verbindungen, wie Haut, Faszien, Muskeln, Sehnen-Band-Apparat, Knochen, Nervensystemen, Organe als auch vertikalen Verbindungen, wie Bindegewebe (Faszien), Meridiane, Akupunkturpunkte (Körper, Ohr, Schädel, Hand und Fuß), Fuß- und Handreflexzonen

>>> Einsatzgebiete: - Neonatologie und Pädiatrie

- Erkrankungen des Bewegungsapparates

- Schmerztherapie, Intensiv- und Palliativmedizin

- onkologische Erkrankungen

- Atemwegserkrankungen, Störungen des Atmungssystems

- Neurologische Erkrankungen

- Psychische Erkrankungen