Taping/Tapeverband

Bei einem Tape handelt es sich um ein selbstklebendes, therapeutisches „Pflaster“ aus einem textilen Material, auf das ein Polyacrylatkleber aufgebracht ist. Unter Anwendung spezieller, unterschiedlicher Techniken („Taping“) wird dieses Tape auf die Haut aufgebracht und soll dort unterschiedliche Wirkungen erzielen.

Bei einem Tapeverband werden ausschließlich nicht dehnbare Tapes und selbstklebende Binden verwendet. Ziel ist die Fixierung gefährdeter Gelenke. Zum Beispiel werden im Hand- und Volleyballsport verschiedene Fingergelenke stabilisiert, um Verletzungen vorzubeugen.

Bei einem kinesiologischen Tape handelt es sich um ein flexibles Tape, welches direkt auf der Haut aufgebracht wird. Es kann bis zu 8 Tagen am Wirkungsort verbleiben. Durch verschiedene Klebetechnik können unterschiedliche Wirkungsweisen erreicht werden. Das sagenannte Lymphtape unterstützt beispielsweise dem Lymphfluss, sowie den Abtransport von Hämatomen. Das Funktionstape hingegen soll die Funktion eines bestimmten Muskels führen. Zusätzlich können auch Schmerztapes, Triggerpunkttapes und Skoliosetapes auf den Körper geklebt werden.